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Reiseblog für Flashpacking, Camping, individuelles Reisen

Über uns

Interessante Orte, freundliche Menschen und faszinierende Landschaften – die Welt ist voll davon! Viel zu sehen, uns auf Anderes und Ungewohntes einzulassen und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln – das ist unsere Leidenschaft.

Wir sind…

 

Nadine, als Kind durch viele schöne Sommer in Italien und einen mehrwöchigen Aufenthalt in Brasilien vom Fernweh gepackt, auf Reisen immer das Notizbuch unterm Arm und den Kugelschreiber griffbereit,

und

Carsten, mit Wandertouren in den Alpen aufgewachsen, deshalb schon früh in den Bann der Berge gezogen, auf Reisen der Mann an Kochtopf, Pfanne und Grill und immer die Kamera in Reichweite.

Wir sind keine Abenteurer und auch keine Dauer-Weltenbummler, sondern voll berufstätig und versuchen, mit unseren 30 Urlaubstagen im Jahr so zu haushalten, dass wir möglichst viel unterwegs sein können.

Wenn wir unterwegs sind, dann meistens auf drei Arten…

Flashpacking… eine Weiterentwicklung des klassischen „Backpacking“, und irgendwie gerade ein Modebegriff (wir selbst kennen ihn noch gar nicht allzu lange!). Wir verwenden ihn hier, weil er so perfekt die Vorstellungen und Wünsche Vieler zusammenfasst, die aus dem Alter spartanischer Rucksackreisen herausgewachsen sind, und trotzdem weiter die Welt entdecken wollen – ohne aus dem Gemeinschaftsschlafsaal direkt in eine Viersterne-All-Inclusive-Anlage umzuziehen zu wollen. Nach unserem Verständnis bedeutet Flashpacking, unabhängig, mit offenen Augen und Interesse auf Reisen zu gehen, die einfachen Dinge, aber ab und an auch den Komfort zu schätzen. Das kann, muss aber nach unserem Empfinden nicht mit einem großformatigen Rucksack geschehen.

Camping… für uns die maximal flexible und schönste Art, draußen in der Natur zu sein! Anfangs bot uns das Zelt – in verschiedenen Größen – ein Dach über dem Kopf, inzwischen ist es der Campervan (ein Mercedes Viano Marco Polo), mit dem wir etwas komfortabler unterwegs sind (Kein Wassereinbruch bei Gewitter! Im Stehen eine Hose anziehen können! Bei Dauerregen trotzdem kochen!).

Individuelles Reisen… für uns die beste Art, möglichst intensiv in ein Land oder eine Region einzutauchen, besondere Momente zu erleben und oftmals auch die Menschen vor Ort kennen zu lernen. Manchmal schließen wir uns für einzelne Touren kleineren Gruppen an. Erst ein einziges Mal – in Nepal – haben wir uns an einer klassischen Gruppenreise versucht. Am liebsten aber sind wir zu Zweit unterwegs. Das schönste am individuellen Reisen ist das Pläneschmieden, um dann doch alles ganz anders zu machen!

Warum (noch) ein Reiseblog?

Es begann mit einer Geburtstagsüberraschung für Carsten im Sommer 2018. Mit der Familie und einigen Freunden veranstalten wir regelmäßig kleine Treffen, bei denen gegessen und gequatscht wird, Fotos gezeigt werden und jeder über seine großen und kleinen Reiseabenteuer berichtet. Ich fragte mich, wie es wäre, wenn wir unsere Erlebnisse auch mit anderen, uns ganz unbekannten Reisebegeisterten teilten? Mir gefiel die Idee, dass die vielen Fotos und Reisetagebücher nicht nur einfach im Regal und auf Festplatten verstauben, sondern wir damit noch etwas anderes anstellen. Das Geburtstagsgeschenk für Carsten lautete also: Deine Fotos kann bald schon „die ganze Welt“ sehen – theoretisch zumindest (denn uns ist klar, dass es wahrscheinlich erst einmal genau diejenigen vertrauten Interessierten sind – nämlich Freunde und Familie – die sich erbarmen und sich unseren Blog überhaupt ansehen werden ;-)).

Also begann ich zu basteln – wie soll die Seite aussehen, welches Layout könnte schön sein, welchen Namen könnten wir uns geben? An einem Tag war ich total begeistert und schrieb bis spät in die Nacht hinein bereits bestehende, aber schon einige Jahre alte Texte um oder neu. Am nächsten Tag kamen die Zweifel: Wen interessiert das überhaupt? Gibt es dazu nicht schon unzählige Internetseiten? Wer braucht da noch eine weitere? Sind unsere Fotos und Texte überhaupt gut genug? Wie findet Carsten die Idee? Sprach ich mit Freunden, denen das Internet eher suspekt ist, war ich unsicher. Wollen wir diese vielen persönlichen Dinge über uns preisgeben? Ist das nicht alles reine Selbstdarstellung – und brauchen wir die? Gespräche mit anderen Freundinnen oder Kollegen waren dafür umso Mut machender – Bloggen? Super Sache! Klingt spannend, schöne Idee! Es konnte weitergehen.

Recht schnell holte ich unseren Freund Björn an Bord. Björn ist absolut internetaffin, hat ein Händchen für Grafik und Design und konnte mir viele Fragen zur technischen Seite der ganzen Angelegenheit beantworten. Letztlich hat er diesen technischen Teil dann auch richtig kompetent umgesetzt – dafür noch einmal ein großes Dankeschön! Carsten entging natürlich nicht, dass wir da irgendetwas ausheckten, hatte aber zu meinem diebischen Vergnügen bis zu unserer Reise nach Norwegen keine blasse Ahnung, worum es tatsächlich ging (Zitat: „Schreibst Du meine Memoiren?!“).

Bis zum Geburtstag konnte ich das „Geheimnis“ dann auch nicht mehr für mich behalten (eine Familienkrankheit ;-)) und weihte Carsten schon einige Tage vorher ein – Überraschung gelungen!

Seitdem basteln wir gemeinsam weiter. Noch wenige Monate, bevor wir mit der Seite online gingen, wussten wir beide weder was ein Theme ist, noch wo und wie man sich eine Webadresse sichern und eine Internetseite einrichten kann oder was beispielsweise bei Instagram passiert – wir lernen also jeden Tag eine Menge dazu!! Wir bearbeiten alte Fotos, diskutieren, welche im Blog landen und welche nicht, feilen an den Texten… und haben damit viel zu tun, aber auch eine Menge Spaß!!

Und genau darum geht es: das Reisen ist unsere Leidenschaft, und es bereitet uns einfach große Freude, uns auch damit zu beschäftigen, wenn wir nicht unterwegs sein können. Zu Hause, am Bildschirm. Es macht uns glücklich und zufrieden, unsere ganz persönlichen Reiseerlebnisse und Begegnungen mit allen zu teilen, die das Reisen genauso begeistert wie uns! Auf diesen Seiten findet Ihr Tipps und Anregungen für Übernachtungsorte, Routen und lohnende Ziele. Vielleicht können wir Euch die eine oder andere Inspiration für Eure eigenen Touren geben, und umgekehrt freuen wir uns auf Eure Empfehlungen und Kommentare! Die Welt ist groß und bunt!

…und warum eigentlich „Seas of the Sun“ ?

Seas of the Sun – das klingt für uns nicht nur nach einem unserer absoluten Lieblingssongs – Navigate the Seas of the Sun von Bruce Dickinson – sondern auch nach Aufbruchsstimmung, neuen Welten, Fernweh und Entdeckungslust…

Lasst Euch vom Reisefieber anstecken!