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Reiseblog für Flashpacking, Camping, individuelles Reisen

Das Elbsandsteingebirge – Naturparadies im südöstlichsten Winkel der Republik!

Vor den Toren Dresdens erstreckt sich ein Natur- und Wanderparadies mit bizarren Felsformationen, endlosen Wäldern und lieblichen Flusstälern – die Sächsische Schweiz! Dass es dort schön ist, hatten wir geahnt… aber SO SCHÖN?! Kommt mit auf eine kleine Entdeckungstour…

Für vier Nächte schlagen wir unser „Basislager“ auf einem idyllisch gelegenen Anwesen am Rand der verschlafenen Ortschaft Mittelndorf auf. In der Kleinen Bergoase verbringen die Gäste ihre Ferientage beim Camping, in gemütlichen Ferienwohnungen oder in zünftigen Hüttenlagern. Rund um die pastellblauen Hauptgebäude liegt der kleine, feine, familiäre Campingplatz. Die Anzahl der Stellplätze ist überschaubar, und ein Kochhäuschen mit Feuerstelle dient in den Abendstunden als Treffpunkt der Campinggäste. Dauercamping sucht man hier vergebens. Wer es etwas komfortabler mag, kann ein Privatbad anmieten. Auch ist hier die seltene Kombination aus Wellness und Camping möglich – nach einer anstrengenden Wanderung kann man es sich in der Sauna oder mit einer Massage gutgehen lassen!

Das Highlight aber sind die Sites mit einem wunderbaren Panorama auf die Felsklippen des Elbsandsteingebirges. An Schönwetterabenden versammeln sich die Gäste rund um ein paar Bänke am Wegesrand, trinken ein Bierchen, öffnen die Weinflaschen, blicken über die weiten Wiesen und genießen den Sonnenuntergang. Ein Wanderweg verläuft unmittelbar neben der Kleinen Bergoase – ideale Voraussetzungen also, um den Camper an Ort und Stelle stehen zu lassen und direkt von hier in den „Nationalpark Sächsische Schweiz“ aufzubrechen!

In der Beschreibung unserer Wandertouren fassen wir uns kurz. Bei einem Kurztrip wie diesem hier können wir eh allenfalls mal reinschnuppern in die Gegend und uns nur einen kleinen Überblick verschaffen. Wollt Ihr Eure Routen und Ausflüge aber genauer planen und benötigt dafür detaillierte Infos zu Wegeverläufen, Schwierigkeitsgraden und Gehzeiten, werft doch mal einen Blick auf die informativen Internetseiten von Ingo zum Wandern in der Sächsischen Schweiz. Mit viel Liebe zum Detail und einer absolut nachvollziehbaren Begeisterung für die Sächsische Schweiz hat er unzählige Touren zusammengestellt und beschrieben.

Egal, für welche Tour man sich entscheidet – irgendwann und irgendwie führt der Weg immer durch saftige Bergwiesen, verwunschene Wälder, entlang bizarrer Sandsteinformationen, über Blockschuttfelder und bis hinauf auf baumlose Plateaus!

Der Wanderweg der Schrammsteinaussicht hat es uns besonders angetan. Bei einer Kraxeltour über die Felsspitzen und unzählige Leitern stellt sich ein kleines Gefühl von Abenteuer ein, und gleichzeitig kann man sich dem atemberaubenden Weitblick über die Landschaft hingeben. Aus riesigen Waldgebieten ragen die Sandsteintürme und Zeugenberge auf – wir sind hin und weg! Auch ein Abstecher auf den Carolafelsen lohnt sich sehr, denn auch hier kann man auf dem blanken Felsplateau ein Picknick veranstalten und dabei einfach so dasitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen!

Möchte man mal keine Felsen hinaufklettern, so lohnt sich der recht eben verlaufende „Panoramaweg“, der hauptsächlich durch Weiden und Wiesen führt und schließlich im schmucken Städtchen Bad Schandau endet. So kann man die körperliche Betätigung mit einem kleinen Wohlfühlprogramm (Flanieren und Futtern!) auf einer der Terrassen am Elbufer ausklingen lassen.

Eine landschaftlich ebenfalls sehr reizvolle Rundwanderung beginnt in Hinterhermsdorf und führt durch das liebliche Kirnitzschtal unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Es ist ein lohnender Ausflug, bei dem man den ganzen Tag lang an einem naturbelassenen Gewässerlauf durch den kühlen Wald streifen kann. Einsamkeit, Vogelgezwitscher und einfach mal Ruhe zum Durchatmen!

Und plötzlich sind fünf Tage im Elbsandsteingebirge wie im Flug vergangen… In dieser kurzen Zeit haben wir so richtig Lust bekommen, noch mehr zu sehen! Wir fahren mit dem Gefühl wieder nach Hause, dass es hier noch unzählige Schätze zu entdecken gibt! Für das nächste Mal nehmen wir uns vor:

…von Bad Schandau mit dem Rad an der Elbe entlang bis nach Dresden zu radeln (Bad Schandau hat einen ICE-Bahnhof, so kann man von Dresden dann bequem mit dem Zug wieder zurückfahren)!

…die Grenze nach Tschechien zu überqueren und dort Wanderungen in der Böhmischen Schweiz und Stadterkundungen zu unternehmen!

…die Festung Königstein zu besichtigen!

…die berühmte Bastei zu besuchen, die wir dieses Mal wegen der zu erwartenden Menschenmassen vermieden haben (an trüben Wintertagen ist es bestimmt herrlich einsam dort…)!

…und noch viele weitere Wanderungen durch die beeindruckende Fels- und Waldlandschaft zu unternehmen!

Es war bestimmt nicht unsere letzte Tour in diese wunderschöne Gegend.

Was hat Euch auf Euren Reisen „vor der Haustür“ überrascht? Und welche spektakulär-schöne Landschaft in Deutschland habt Ihr schon besucht? Wir freuen uns auf Eure Anregungen, Tipps und Kommentare!

 

+++ Hinweis: Sämtliche Namensnennungen und Empfehlungen in unseren Beiträgen basieren auf unserer persönlichen Meinung. Für die Erwähnung von Namen, Marken, Titeln etc. und für das Setzen von Links erhalten wir keine Bezahlung und auch keine anderweitige Gegenleistung. +++

Comments (2):

  1. Inge+Konni

    2. März 2019 at 15:11

    Wie immer, lesen wir gerne Eure Reiseberichte. Können es teilweise auch gut nachvollziehen, weil wir die schöne Ecke Deutschlands auch besichtigt haben. Beeindruckend sind die Felsformationen , die mythisch und gespenstisch im Nebel aussehen. Empfehlenswert auch die Bastei, die allerdings von Menschenmassen besichtigt wird. Freuen uns schon auf den nächsten Bericht von Euch. Liebe Grüsse von Mama und Papa
    😘

    Antworten
    • Nadine

      3. März 2019 at 8:06

      Hallo Ihr Zwei! Ja, diese Felslandschaften sind wirklich etwas Besonderes. Und für die Bastei werden wir nächstes Mal sehr früh aufstehen!
      Liebe Grüße!

      Antworten

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